Held der Arbeit November 2019

Steckbrief

NATASCHA KLEIN

Qualifikation: Staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin | Tätig als Sekretärin im Bereich Justiziariat

Einsatz seit: 06/2019

Wie sind Sie zu aventa gekommen?

Ich bin Online auf aventa aufmerksam geworden, als ich nach einem Job suchte, da mein Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin unmittelbar bevor stand.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, einen Einsatz in der Zeitarbeit anzunehmen?

Ich wurde direkt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und ein paar Tage später bot man mir meinen ersten Einsatz sowie einen temporären Arbeitsvertrag an, da sagte ich als Berufseinsteiger natürlich nicht „Nein“.
Zudem denke ich, dass man als Berufseinsteiger so viele Erfahrungen wie nur irgend möglich sammeln sollte.

Welche Chance bietet Ihrer Meinung nach die Personaldienstleistung denjenigen, die sich beruflich verändern möchten?

Gerade für Menschen, die sich beruflich ändern möchten, bietet die Zeitarbeit eine gute Chance, um in verschiedenen Bereichen Erfahrungen zu sammeln. Mal ist man in der Baubranche und mal im öffentlichen Dienst oder in der Rechtsabteilung tätig. Es bietet also reichlich Abwechslung und Möglichkeiten, vielleicht „DIE“ Branche zu finden in der man später arbeiten möchte.

Wie bewerten Sie aktuell Ihre berufliche Perspektive?

Aktuell sehe ich meine berufliche Perspektive unter einem „guten Stern“ stehend. Ich konnte in der kurzen Zeit, in der ich für aventa tätig bin, schon vielseitige Erfahrungen sammeln, die mir in meiner beruflichen Zukunft sicher zu Nutzen sein werden.

Wie fühlen Sie sich in Bezug auf das Vertragsverhältnis, die Konditionen sowie auch die Begleitung & Betreuung durch aventa aufgehoben?

Ich fühle mich insgesamt sehr gut aufgehoben. Natürlich ist es besonders am Anfang und für Berufseinsteiger recht holprig, aber wo ist das nicht der Fall? Wichtig ist doch, dass man weiter macht und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt.

Weshalb sind Sie die Beste für Ihre Position?

Der oder die Beste in etwas zu sein, liegt im Auge des Betrachters (dem Vorgesetzten oder den Kollegen). Daher würde ich mich nicht als „Beste“ in meiner Position bezeichnen.

Was ist wichtig, um gute Arbeit leisten zu können bzw. was bedeutet „gute Arbeit“ für Sie?

Gute Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten ist das A und O. Nur so kann gute Arbeit geleistet werden – indem man kommuniziert. Besonders am Anfang darf man sich nicht vor Austausch scheuen. Viel nachfragen. Auch Arbeitsschritte, die die Kollegen durchgehen müssen, sind hilfreich, um den ganzen Ablauf im Blick zu haben und ihn zu verstehen. Eine gute Kommunikation schafft – meiner Meinung nach – auch eine gute Arbeitsatmosphäre welche essentiell für „gute“ Arbeit ist.
„Gute Arbeit“ ist – in meinen Augen – wenn man seine Arbeit zuverlässig, aber auch mit Freude verrichtet. Erst wenn diese Komponenten miteinander harmonieren, kann „gute Arbeit“ geleistet werden.
„Gute Arbeit“ heißt aber auch, dass man von dem daraus erzielten Einkommen leben kann. Wer möchte, dass gute Arbeit verrichtet wird, muss diese auch entsprechend entlohnen.

Mein Wunsch an die Politik und den Arbeitsmarkt:

Bietet Berufseinsteigern eine Chance und Perspektive, jeder hat einmal angefangen – niemand kam mit 20 Jahren Berufserfahrung zur Welt! Anstatt darauf zu bestehen, dass man schon 10 Jahre Berufserfahrung mitbringen soll, aber nicht älter als 27 Jahre alt sein darf, sollten der Arbeitsmarkt sowie die Politik die positiven Aspekte bei Berufseinsteigern fördern und unterstützen.

Immerhin bringen sie oft „frischen Wind“ in ein Unternehmen, können nicht so effektive Prozesse schneller als solche erkennen und neue Ideen mit einbringen. Langjährige Mitarbeiter sehen vieles vielleicht manchmal eher als selbstverständlich und hinterfragen nicht mehr so häufig.